Stadtumbau in Hessen

Das Bund-L√§nder-Programm ‚ÄěStadtumbau in Hessen‚Äú wurde 2015 neu aufgelegt. Ziel des Programms ist die Anpassung der St√§dte und Gemeinden an die baulichen, infrastrukturellen und klimatischen Herausforderungen von Heute und Morgen.

Stand in der ersten F√∂rderperiode (ab 2004) die bauliche Anpassung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Geb√§ude und Infrastrukturen an die durch den demographischen und den wirtschaftsstrukturellen Wandel hervorgerufenen Ver√§nderungen im Fokus, wird bei der Neuauflage der Bedeutung des Klimawandels Rechnung getragen. So wurden die bisherigen Schwerpunkte um die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sowie ‚Äěgr√ľne und blaue Infrastruktur‚Äú erg√§nzt.

Die Stadt Gelnhausen wurde 2016 vom Hessischen Ministerium f√ľr Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in das F√∂rderprogramm ‚ÄěStadtumbau in Hessen‚Äú aufgenommen.

W√§hrend des zehnj√§hrigen F√∂rderzeitraums soll die Stadt Gelnhausen u. a. in die Lage versetzt werden, im Bereich zwischen Altstadt und S√ľdstadt st√§dtebauliche Ma√ünahmen zum Klimaschutz umzusetzen und sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Bei der Anpassung der Stadt- und Siedlungsstrukturen spielen Wasser- und Gr√ľnfl√§chen, die sogenannte gr√ľne und blaue Infrastruktur, f√ľr die K√ľhlung von Quartieren und die Versickerung von Niederschl√§gen, aber auch f√ľr die Steigerung der Lebensqualit√§t eine wichtige Rolle.

 

 

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept

Als Grundlage f√ľr die Umsetzung von Ma√ünahmen im Gebiet zwischen Altstadt und S√ľdstadt wird zurzeit ein Integriertes St√§dtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der Planergruppe ROB GmbH und der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, aufgestellt. Das ISEK dient als Arbeitsgrundlage f√ľr die Entwicklung des Gebietes f√ľr die n√§chsten zehn Jahre.

Die Handlungsfelder

  • Demographischer Wandel
  • Wirtschaftsstruktureller Wandel
  • Klimaanpassung
  • Klimaschutz
  • Gr√ľne und blaue Infrastruktur

wurden analysiert und ausgewertet. Schließlich werden Entwicklungsziele formuliert und Projekte zur Zielerreichung erarbeitet.

 

Das Stadtumbaumanagement

Das Stadtumbaumanagement steuert den komplexen Prozess des Stadtumbaus. Die Deutsche Stadt- und Grundst√ľcksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (DSK) aus Wiesbaden wurde in Kooperation mit den B√ľros Bankert, Linker & Hupfeld sowie foundation¬†5+ aus Kassel mit dem Stadtumbaumanagement beauftragt und ist die Schnittstelle zwischen allen beteiligten Akteuren. Ebenso geh√∂ren zu ihren Aufgaben:

  • Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes
  • Prozesssteuerung
  • B√ľrger- und Akteursbeteiligung
  • Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit
  • Vorbereitung und Leitung der Sitzungen der Lokalen Partnerschaft
  • Erstellung von Antr√§gen zur Bewilligung von F√∂rdermitteln
  • Allgemeine Abstimmung mit dem F√∂rdergeber (WIBank bzw. Ministerium)
  • Treuh√§nderische und finanzwirtschaftliche Betreuung

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.

 

Die Lokale Partnerschaft

Der Einbezug aller wesentlichen √∂ffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteure vor Ort ist ein wichtiger Programmschwerpunkt. Am 27. Juni 2017 wurde zur Steuerung der Gebietsentwicklung die sogenannte ‚ÄěLokale Partnerschaft‚Äú eingerichtet. Die Mitglieder setzen sich aus Vertretern der Verwaltung sowie privater Akteure, wie z.B. Vertreter des Stadtmarketings, der Versorgungstr√§ger und Architekten, zusammen.

Die Gruppe kommt regelmäßig oder bei Bedarf zusammen und wirkt am Stadtumbauprozess beratend und initiierend mit.

 

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